Vom 6. Februar bis 15. März 2026 nimmt Moroso an MuseoCity teil und öffnet im Rahmen des Projekts Musei in Vetrina seinen Flagship Store in Via Pontaccio 8 für eine Ausstellung, die Kunst, Design und zeitgenössisches Archivgedächtnis miteinander verbindet.
Im stadtweiten Kulturprogramm werden Schaufenster und Innenräume zu Orten der Verbindung zwischen Projekt und Publikum, Form und Bedeutung, und betonen die Bedeutung interdisziplinärer Schnittstellen. Für Moroso bekräftigt diese Initiative den Wert des Dialogs zwischen Kunst und Design und eröffnet neue Perspektiven auf Material, Wahrnehmung und kulturelle Erinnerung.
Im Flagship Store präsentiert sich das Netzwerk Archivi del Contemporaneo — gegründet 2019 unter Leitung des Museo MA*GA in Gallarate — gemeinsam mit drei Partnerinstitutionen: dem [MAP] Museo di Arte Plastica, der Associazione Il Borgo di Lucio Fontana und der Fondazione Giancarlo Sangregorio. Durch Archivmaterialien, Werke und Zeugnisse zu Enrico Baj, Lucio Fontana und Giancarlo Sangregorio entsteht eine kollektive Erzählung, in der Erinnerung, Experiment und kreative Praxis miteinander verwoben sind.
Der Flagship Store in der Via Pontaccio bestätigt damit seine Rolle als dauerhafter kultureller Ort, offen für den Dialog zwischen Architektur, bildender Kunst und zeitgenössischem Design. Ergänzt wird dies durch die Präsenz der ausgestellten Werke von Nanda Vigo. Ihre Forschung zu Licht und Wahrnehmung überschreitet disziplinäre Grenzen und lädt zu neuen Erfahrungen von Raum und Material ein.
Während MuseoCity findet in der Via Pontaccio außerdem Corrispondenze statt, eine Gesprächsreihe, die unterschiedliche Perspektiven in Dialog bringt. Die Anmeldung ist direkt über die Website des Flagship Stores möglich.
Mit seiner Teilnahme an MuseoCity, dem Engagement bei Musei in Vetrina und der Zusammenarbeit mit Archivi del Contemporaneo unterstreicht Moroso sein Engagement für das kulturelle Gefüge Mailands und positioniert den Flagship Store als Ort des Austauschs, der Vernetzung und kulturellen Erzählung.
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Fotos von Lorenzo Bacci.